Am 05.03. fand zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Familienaktion des schwäbischen Albvereins statt. Da es für uns bisher immer was zu erleben gab, waren wir auch diesmal beim „Schnitzkurs: Ein Stock – viele Ideen“ dabei. Nach einer kurzen Begrüßung der 21 Kinder und den dazugehörigen Schnitzassistenten (Eltern) durch Ulrike Gohl ging es schon los mit Schnitzstock Mikado. Jedes Kind durfte sich, wie beim richtigen Mikado, seinen Schnitzstock aus einem Haufen von Stöcken heraussuchen und kurz erzählen, ob es schon öfters geschnitzt hat. Wenn es beim Stöckchen ziehen doch mal wackelte, war es aber auch nicht schlimm. Bevor es dann ans Schnitzen ging, mussten alle Kinder zusammen noch die Schnitzregeln herausfinden. Diese lauten: Wer schnitzt der sitzt, ich schnitze immer vom Köper weg, eine Armlänge Abstand zum Nachbarkind, schnitzen nur mit scharfer Klinge, das Messer immer geschlossen weitergeben, wer sein Messer nicht braucht packt es ein und wir ritzen keine lebenden Bäume. Dann ging es mit dem Schnitzen los. Geschnitzt wurde ein Stock, mit einer Gabel an einem Ende und ein Messer am Anderen. Da die Schnitzregeln von allen befolgt wurden, kam es bei keinem von uns und den Mitschnitzern zu Verletzungen. Nach getaner Arbeit, konnten wir zum Ausprobieren Apfelschnitze mit der geschnitzten Gabel auf piksen. Ganz schnelle Schnitzer verzierten ihr Besteck noch mit Mustern oder dem eigenen Namen, oder versuchten sich am Schnitzen von kleinen Holzmäusen oder Holzwichteln. Als Erwachsener erholte ich mich kurz bei Kaffee und Kuchen, der wie immer sehr lecker war, während die Kinder sich noch auf der Wiese oder beim Tischtennis austobten. Nach kurzer Pause mit Kuchen und Saftschorle ging es für meine Kinder auch schon wieder weiter. Mit den anderen Kindern wurden nun unermüdlich Steine mit Farbe, Glitzer und Aufklebeaugen in Frösche, Bienen oder Marienkäfer verwandelt. Es war wieder ein rundum gelungener Nachmittag, so dass wir die nächste Familienaktion am 09.04. schon fest eingeplant haben. Dann heißt es passend zu Ostern „Ei Ei Ei – woher kommt das Ei“ mit Bauernhofführung und Ostereier färben. Vielen Dank an alle Helfer.
TG

 

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