„Papa, geht’s dir gut?“ fragte die Tochter um 4 Uhr morgens, als sich ihr

Vater von Ohmden

aus zu Fuß nach Oberlenningen zu der 36km-Albrundtour verabschiedete. Durch die

Teckboten-Einladung hatte er sich spontan dazu angemeldet.

In Oberlenningen traf er dann auf 14 weitere Wanderfreunde, um mit dem Bus zur

Schlatterhöhe hinauf zu fahren. Bestes Wanderwetter begleitete die Wanderer zum

Römerstein. Der Turm war noch geschlossen, doch die Sitzgruppen verlockten zu einer

kleinen Snack- und Trinkpause. Über die sanfte, leicht hügelige Albhochfläche ging es weiter

und anschließend durch naturbelassene Täler hinunter in das Fischburgtal. Der nur aus der

Ferne sichtbare Aussichtsturm „Hursch“ bei Zainingen wäre noch ein potentielles Ziel für

diese Wanderung gewesen.

Während der großen Rast im gemütlichen Wittlinger Wander-Café konnte man die ersten

Regenschauer vorbeiziehen sehen. Dies machte den Weg zur Wassersteinhöhle über

rutschige Pfade umso abwechslungsreicher. Dank der Smartphone-Taschenlampe konnte

der weitere Höhlenverlauf ausgeleuchtet werden.

Später staunten während der Vesperpause bei der „Michaelskapelle“ alle über die herrliche

Aussicht. Der Aufstieg zum Lauereckfels im „Lenninger Täle“ wurde von einem

überraschenden Gewitter begleitet. Jedoch konnte die Gruppe die Hochfläche der keltischen

Elsachstadt wohlbehalten queren. Volle Konzentration verlangte ein weiterer kurzer

Regenschauer beim Abstieg nach Oberlenningen, vorbei am Konradfels.

Schließlich freuten sich alle, das Ziel erreicht zu haben. Doch für den Ohmdener

Wanderfreund war es selbstverständlich, die 12km lange Strecke zum Heimatdorf über den

Sattelbogen wieder zurück zu wandern.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok